Was steckt eigendlich alles in einer Kartoffel?

1. Wasser: Der hohe Wassergehalt von 80 Prozent ist der Grund dafür, dass die Kartoffel so kalorienarm ist. Beim Erhitzen wird ein Teil des Wasser von der Kartoffelstärke aufgenommen, wodurch diese aufquillt.

2. Eiweiß: Aufgrund ihrer essentiellen Aminosäuren ist das Kartoffeleiweiß für den Menschen besonders wertvoll. Die so genannte biologische Wertigkeit ist mit 76 Prozent unter den pflanzlichen Lebensmitteln am höchsten. Mit Quark und Hülsenfrüchten zusammen kann sie sogar Fleisch ersetzen - zumindest in dieser Hinsicht.

3. Vitamine: Hier sind vor allem die B-Vitamine und das Vitamin C zu nennen. Durch eine ungünstige Zubereitung und zu lange Lagerung kann der Gehalt erheblich zurückgehen.

4. Kalorien: Entgegen des früheren Vorurteils machen Kartoffeln nicht dick. Sie enthalten 70 Kalorien auf 100 Gramm. Wenn sie allerdings mit viel Fett zubereitet werden oder als Chips gegessen werden, entwickeln sie sich schon zum Dickmacher.

5. Kohlenhydrate: Die Stärke ist der eigentliche Kalorienträger der Knolle. Erst durch das Garen wird die Stärke verdaulich, so dass sie vom Körper verwertet werden kann.

6. Mineralstoffe: Der Kaliumgehalt ist bemerkenswert hoch. Bis zu einem Drittel der empfohlenen Zufuhr kann durch Kartoffeln gedeckt werden. Der Natriumgehalt liegt hingegen besonders niedrig. Aus diesem Grund wird die Kartoffel auch gerne in der Schonkost eingesetzt.

7. Sekundäre Pflanzenstoffe: Hierzu zählen zahlreiche Verbindungen, die es nur bei Pflanzen gibt. Sie wurden sich vor allem zur Abwehr von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen sowie als Farb- und Lockstoffe entwickelt. Einige dieser sekundären Pflanzenstoffe können uns Menschen vor Herz- und Kreislauf-Erkrankungen und Krebs schützen. Andere bekämpfen Bakterien, Viren und Pilze, senken den Cholesterinspiegel, wirken gegen Entzündungen, beeinflussen den Blutzuckerspiegel und die Immunreaktionen positiv.

Ihr seht die Kartoffel ist eine gesunde Beilage, die bei uns zu Mittag nicht fehlen sollte.

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