Tomatenprodukte, welche gibt es?

Tomaten gibt es in Tuben, Flaschen oder Dosen. Sie fehlen in kaum einem Vorratsschrank, denn sie bilden die Grundlage für Soßen, Suppen und vielerlei Gerichte.

Da der Inhaltsstoff Lykopin aus gekochten und verarbeiteten Tomaten besser vom Körper aufgenommen wird als aus frischen Tomaten, sind Ketchup & Co nicht automatisch ein Widerspruch zu einer gesundheitsbewussten Ernährung.

Im Handel sind unter anderem folgende Tomatenprodukte erhältlich:

Tomatenketchup:
Er enthält üblicherweise neben dem Grundstoff Tomatenmark bis zu 30 Prozent Zucker, außerdem Essig, Salz und Gewürze, oft auch Aromastoffe, Geschmacksverstärker, Stabilisatoren und Verdickungsmittel. Übrigens: Im so genannten Kinderketchup ist der Zuckeranteil besonders hoch.

Tomatenmark:
Durch das Zerkleinern und Eindicken passen eineinhalb Kilogramm ursprünglich frische Tomaten in ein 200-Gramm-Glas. Hier konzentrieren sich Aromen, Nähr- und Wirkstoffe. Die höheren Vitamin- und Mineralstoffgehalte relativieren sich in der Regel aber durch eine geringere Verzehrsmenge im Vergleich zu frischen Tomaten.

Püree/Mus:
Egal wie sie sich nennen, passierte Tomaten werden immer zuerst zerkleinert, dann durch ein mehr oder weniger feines Sieb gedrückt. Manche Produzenten fügen dem verdickten Saft Salz hinzu. Diese Information steht dann in der Zutatenliste.

Tomatensaft:
Die verwendeten Tomaten stammen meist aus Italien oder Spanien. Der Saft kann auf unterschiedliche Weise gewürzt sein. Das Ergebnis schmeckt gekühlt am besten, als Aperitif oder als gesunde Zwischenmahlzeit.
Darüber hinaus gibt es Tomatensoßen in diversen Geschmacksrichtungen sowie Tomatensuppen mit unterschiedlichen Zutaten.

Sind eigentlich Treibhaus - Tomaten schlechter als Freiland - Tomaten?
Treibhausgemüse soll im Vergleich zu Freilandgemüse arm an wichtigen Nährstoffen sein. Die Nährstoffgehalte von Gemüse sind aber nicht vom Anbausystem abhängig, sondern von Erntezeitpunkt, Klimafaktoren (besonders Licht), Pflanzenstand und Sorten.

Tomaten, die außerhalb der im Freiland üblichen Erntezeiten in Gewächshäusern gezogen und geerntet werden, weisen aufgrund der geringeren Lichteinstrahlung einen geringeren Gehalt an Vitamin C und Lykopin (sekundärer Pflanzenstoff) auf. Andererseits wird durch Gewächshauskulturen erst ein ganzjähriges Angebot an frischen Gemüse möglich. Der Verzehr einer Tomate mit einem niedrigeren Gehalt an Vitamin C und Lykopin erscheint immer noch besser als der monatelange Verzicht darauf.

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