Nüsse halten gesund

Das ergab jetzt eine Studie amerikanischer Wissenschaftler. Demnach senkt der regelmäßige Verzehr von Nüssen den Cholesterinspiegel und vermindert so das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nachweisen konnten die Forscher diese Wirkung für Mandeln, Pistazien, Wal-, Hasel- und Pekannüsse sowie für Macadamianüsse.

Bestätigt wird diese Erkenntnis auch von Professor Diehl von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung in Karlsruhe: "Vieles spricht dafür, dass der hohe Gehalt an ungesättigten Fettsäuren ausgleichend auf den Cholesterinspiegel wirkt." Auf diese Weise wird eine der Hauptursachen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflusst. Das trifft auch auf viele andere Nussarten zu, die von der US-Studie bisher nicht erfasst wurden.

Über diese Wirkung hinaus haben Nüsse aber deutlich mehr zu bieten: Sie sind durch ihren hohen Eiweißgehalt eine ideale Nahrungsergänzung für Vegetarier und ihre Kohlenhydrate wirken leistungsfördernd bei Sport und körperlichen Belastungen. Und auch als Nervennahrung haben Nüsse ihre Wirkung. Verantwortlich dafür sind ihre B-Vitamine - vor allem das Vitamin B6. Sie unterstützen die Gehirnleistung und schützen vor Konzentrationsschwächen.

"Der Verzehr von Nüssen wird zurecht positiv bewertet. Eine Handvoll Nüsse pro Tag - ob pur, als gewürzter Snack, als Bestandteil im Müsli, Studentenfutter oder in Schokoriegeln oder Keksen - kann der Gesundheit durchaus dienen", so Prof. Diehl. Ein Wundermittel sind Nüsse jedoch nicht: Ganz ohne Sport und eine ausgewogene Ernährung können auch Nüsse nur einen kleinen Beitrag zur Gesundheit leisten.

Kommentare