Kartoffel-Kroketten auf Hausfrauen-Art

Vom französischen Croquette wurde eingedeutscht Krokette, auch der Name Krusteln ist gebräuchlich. Er weist darauf hin, dass es sich dabei um eine Speise mit einer Kruste handelt. Bekannt sind verschiedene Formen, die runde Walze ist neueren Datums. Sie wurde von der Gastronomie eingeführt und zur meist servierten Form. Auch industriell hergestellte Kroketten haben diese Form. Sie machen das Backen im Fettbad notwendig, um gleichmäßig zu bräunen. Wer mit weniger Fett auskommen möchte, kann sich auf die gute alte Zubereitungsart besinnen und die Kroketten in der Pfanne braten.

Zutaten für 4 Personen:

1 kg Kartoffeln einer mehlig kochenden Sorte, 1/4 L Milch, 40 g Butter, 1 TL Salz, 125 g Mehl, 1 Ei, Butterfett zum Braten.

Nun die Tipps zur Herstellung:
Kartoffeln schälen, 3 cm dick schneiden, knapp mit Wasser bedecken, 20 Min. kochen, abgießen, trocken dämpfen, durch die Presse drücken, ausbreiten und ausdampfen lassen.
Milch, Butter und Salz aufkochen, Mehl hineingeben und rühren, bis sich ein Kloß vom Topfboden löst. Mit den Kartoffeln mischen, das Ei dazugeben, eine geschmeidige Masse kneten, am besten mit den Knethaken der Küchenmaschine.
Abschmecken, zu ovalen, 2 cm dicken Küchlein formen, in Mehl wenden, abstauben und 1 Stunde kühlen. Abdecken, wenn sie erst später gebraucht werden. Auch bis 3 Monate einfrieren.
Butterfett etwa 2 mm hoch über Mittelhitze heiß werden lassen. Die Kroketten nebeneinander hineinlegen und wenden, wenn die Kanten sich hellbraun zeigen. Noch kurz weiterbraten, bis auch die zweite Seite goldbraun ist.
Fertige Kroketten nebeneinander bei 100 Grad warm halten. Möglichst schnell servieren. Mit grünem Salat genießen.

Kommentare