Gemüse richtig kochen

Richtig heißt vor allem, auf den Punkt gegart. Dabei werden Schmutzteilchen und Fremdstoffe ausgespült, unerwünschte Bitterstoffe entfernt und extrem kurze Garzeiten führen nur zu minimalen Vitaminverlusten.
Das Gemüse am Erntetag oder gleich nach dem Kauf garen, auch wenn es erst in den nächsten Tagen gegessen werden soll Zuerst putzen, waschen und möglichst erst danach zerkleinern. Je fester das Gemüse, umso feiner sollte man es schneiden.

Etwa 3 Liter Wasser zum Kochen bringen. Pro Liter 1 Esslöffel Salz hinein geben.
Das Gemüse in kleinen Portionen hinein geben, denn das Wasser soll nicht mit dem Sprudeln aufhören.
Je nach Festigkeit des Gemüses nur Sekunden oder wenige Minuten kochen Das Gemüse ist gar, wenn es glasig ist oder nach Wunsch etwas mehr oder weniger Biss hat. Sofort in Butter schwenken und servieren.
Oder das Gemüse sofort unter fliesendem Kaltwasser ankühlen, abtropfen lassen, verpacken und einige Tage im Kühlschrank aufbewahren oder einfrieren.

Zum servieren das Gemüse erst unmittelbar davor in etwas heißer Butter schwenken und erhitzen. Nach Belieben mit frisch gehackter Petersilie bestreuen.

Beispiele für Garzeiten:
Blattspinat fällt schon nach Sekunden zusammen, Zarte Böhnchen brauchen etwa 3 Minuten und bei Rosenkohl kann nach 5 Minuten das größte Köpfchen entnommen und geprüft werden.

Menge pro Portion:
Als Beilage etwa 150g, als Hauptgericht die doppelte Menge.

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