Diät, und was man darunter versteht

Bei vielen ruft schon das Wort "Diät" Ablehnung hervor. Diät heißt jedoch nichts andereres, als daß Sie künftig Ihre Ernährung den Erfordernissen Ihres Lebens anpassen müssen.
 
Nährstoffe und ihre Bedeutung
 
Eiweiß (Protein) ist wichtig für unsere Ernährung, seine Verwertung dient zum Zellaufbau und zur Bereitung derKörpersäfte. Es findet sich in Fleisch- und Wurstwaren, Fisch, Milchprodukten, Hülsenfrüchten, Getreide, Kartoffeln. 20% Ihrer täglichen Kalorienzufuhr sollte aus Eiweiß bestehen.
 
Fette. Es gibt zwei Arten: die gesätigten (tierischen) Fette und die ungesättigten (pflanzlichen) Fette.  Ideal: 1/3 tierisches Fett (Butter, versteckte Fette in Wurst, Fleisch, Backwaren) und 2/3 pflanzliche Fette (Öle, Margarine, Getreideprodukte, Nüsse) in der täglichen Ernährung. Insgesamt: 35% vom Tages-Kalorienbedarf.
 
Kohlenhydrate. Darunter versteht man alle zucker- und stärkehaltigen Nahrungsmittel. Hiervon darf ein Diabetiker nur eine begrnzte berechnete Menge essen, das heißt, das was der Arzt als "Broteinheiten" (BE) in der Diät festgestzt hat. Haushaltszucker (auch Honig) ist für den Diabetiker verboten. Aber es gibt genügend Ausgleich, alles was mit Süßstoff (kalorienfrei) und was mit Fruchtzucker sowie Zuckeraustauschstoffen zubereitet ist (letztere enthalten aber genauso viele Kalorien wie Zucker und müssen ebenfalls BE-mäßig angerechnet werden).
 
Vitamine und Mineralstoffe. Sie sind wichtig für unser Wohlbefinden und in Obst, Gmüse, Vollkornprodukten, Fleisch und Fisch enthalten.
Ballaststoffe sind die unverdaulichen Bestandteile der Nahrung. Sie sorgen für eine gute Magen-Darmpassage. Diabetiker sollten eine starke Gewichtszunahme vermeiden und regelmäßig zum Arzt gehen.

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