Darauf sollten Sie beim Einkauf von Kartoffeln achten

Sinnvoll ist es, wenn Sie vorher wissen, welches Gericht Sie kochen wollen. Denn für einen Kartoffelsalat brauchen Sie eine andere Kartoffel als für Kartoffelbrei. Es gibt festkochende, mehlig kochende und mittelweich - kochende Sorten. Die festkochenden eignen sich beispielsweise für Kartoffelsalat, die mehlig kochenden für Eintöpfe und Suppen, die mittleren für Salz- und Pellkartoffeln.

Da die meisten Wohnungen über keinen Vorratsraum verfügen, der für die Lagerung kalt genug ist, kaufen Sie lieber kleine Mengen.

Falls Sie doch eine größere Menge für die Einkellerung kaufen wollen, sollten sie die jeweilige Kartoffel vorher in einer kleineren Menge ausprobieren.

Die Kartoffeln sollten gesund, sauber und fest sein, einen erdigen Geruch haben, aber nicht muffig riechen, eine gleichmäßig gelbe Farbe haben und trocken sein. Wenn sie glitschig und feucht sind, kaufen Sie sie nicht.
Lagern Sie die Knollen kühl und dunkel, aber niemals im Kühlschrank. Decken Sie sie mit Papier oder Säcken ab, das verhindert Verdunstungsverluste und grüne Stellen.

Lagern Sie die Kartoffeln nicht in der Folienverpackung.
Waschen Sie die Kartoffeln mit der rauen Seite eines Küchenschwamms, den Sie nur für Kartoffeln verwenden. Die zarte Schale von neuen Kartoffeln können Sie mit einem Küchenmesser abkratzen oder mitessen. Legen Sie die Kartoffeln kurz in kaltes Wasser, damit die Schale aufquellen kann. Dann ist das Putzen einfacher.

Lassen Sie geschälte und klein geschnittenen Kartoffeln nicht über längere Zeit im Wasser liegen. Sie werden dann braun und verlieren ihr Vitamin C.

Am meisten haben Sie gesundheitlich von der Kartoffeln, wenn Sie sie unzerkleinert und ungeschält kochen und jetzt mit der jungen Schale essen. Dann essen Sie auch alle gesundheitlich positiven Stoffe mit, die direkt unter der Schale sitzen. Die kleinen jungen Kartoffeln, die jetzt im Angebot sind, machen zwar etwas mehr Putzarbeit, schmecken jedoch besonders aromatisch.
Das Kochwasser sollten Sie wegschütten und nicht - wie es früher gern empfohlen wurde - für andere Speisen weiter verwenden.

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